Als Kooperative Gesamtschule bietet die Sophie-Opel-Schule alle Bildungsgänge unter einem Dach an:
• Gymnasium (Mittelstufe)
• Realschule
• Hauptschule

Die Entscheidung, welcher Abschluss angestrebt werden soll, fällt allerdings erst beim Übergang in die 7. Klasse. Bis dahin werden alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet. Sie profitieren vom gemeinsamen Lernen und können sich entsprechend ihrer individuellen Stärken entwickeln und entfalten. Nach diesen beiden Jahren lässt sich in der Regel leichter über den weiteren Bildungsweg eines Kindes urteilen als direkt nach der Grundschule. Die Lehrkräfte unterstützen die Schülerinnen und Schüler und beraten die Eltern bei der Entscheidung. In der 7. Klasse werden dann abschlussbezogene Klassen gebildet. Dank der pädagogischen und organisatorischen Verknüpfung der einzelnen Bildungsgänge ist aber nach wie vor eine hohe Durchlässigkeit gegeben: Verändert sich der Leistungsstand eines Kindes, ist der Wechsel in einen anderen Schulzweig möglich. Für alle Schülerinnen und Schüler gilt: Individuelle Talente werden mit dem Ziel gefördert, den jeweils besten Schulabschluss zu erreichen und den Übergang in die gymnasiale Oberstufe oder die duale Berufsausbildung erfolgreich zu gestalten.

Klasse 5
• gemeinsamer Unterricht für alle
• keine Einteilung in die Bildungsgänge (Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialzweig)
• differenzierte Förderung
• Englisch als 1. Fremdsprache

Klasse 6
• Kurssystem in den Hauptfächern Mathematik, Englisch und Deutsch:
A für Gymnasium
B für Realschule
C für Hauptschule
• Einstufung nach Leistung im jeweiligen Fach
• keine Festlegung auf einen Bildungsgang bzw. Abschluss

Klasse 7
• Unterricht in den jeweiligen Bildungsgängen: Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig
• Einstufung entsprechend des zu erwartenden Abschlusses
• Wahlpflichtunterricht und Arbeitsgemeinschaften für alle Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs
• 2. Fremdsprache: Französisch und Spanisch zur Wahl

Klasse 8
• Wechselmöglichkeit zwischen den einzelnen Bildungsgängen bei entsprechender Leistung

Klasse 9
• Hauptschulabschluss bzw. Qualifizierter Hauptschulabschluss am Ende der 9. Klasse
• 3. Fremdsprache: Französisch oder Spanisch

Klasse 10
• Realschulabschluss am Ende der 10. Klasse
• Wechselmöglichkeit zu Gymnasialer Oberstufe, Beruflichem Gymnasium oder Fachoberschule mit
• Qualifiziertem Realschulabschluss oder
• erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse des Gymnasialzweigs

Das macht unseren Schulalltag besonders

Jahrgangsprinzip schafft überschaubare Einheiten
Zum Konzept der neuen Schule gehört, dass bei der Unterrichtsorganisation nicht mehr in Klassen, sondern in Jahrgängen gedacht wird. Die Lehrkräfte eines Jahrgangs bilden so genannte Jahrgangsteams. Für den Schulalltag bedeutet dies:
• Die Lehrkräfte aller Klassen eines Jahrgangs arbeiten eng zusammen und stimmen den Lehrstoff aufeinander ab.
• Alle Klassen haben die gleiche Tages- und Wochenstruktur und sind möglichst nah beieinander in einem zusammenhängenden (Lern-)Bereich untergebracht.
• Innerhalb eines Jahrgangs sind klassenübergreifende Projekte und andere interessenge- leitete Arbeitsformen leicht umzusetzen.
• Die Jahrgänge bleiben für die gesamte Schulzeit zusammen und werden von Lehrkräfte- Teams begleitet. So wissen die Schülerinnen und Schüler genau, wer ihre Ansprechpartner sind.

Auf dem Weg zur echten Ganztagsschule
Die Sophie-Opel-Schule soll eine Ganztagsschule mit einem durchgängig strukturierten, täglichen Angebot von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr werden. Die übliche Zweiteilung des Tages in Schule am Vormittag und Freizeit am Nachmittag wird dann aufgehoben. Solange dies noch nicht möglich ist, findet täglich Unterricht von 8:00 Uhr bis 13.10 Uhr statt. Montags, bis donnerstags gibt es ein Nachmittagsangebot bis 15.30 Uhr. Am Freitag endet der Unterricht um 13:10 Uhr.
Bis 14:00 Uhr gibt es freitags eine Betreuung.
Das Ganztagsangebot wird nach und nach ausgebaut.

Abschied vom 45-Minuten-Takt
Da wir den gesamten Unterrichtstag, also auch den Nachmittag, effektiv und lernförderlich nutzen wollen, organisieren wir den Unterricht in größeren Zeiteinheiten. So lassen sich projekt- orientiertes und selbstorganisiertes Lernen in den Unterrichtsalltag integrieren.

Gemeinsames Mittagessen
Die Firma FPS, die auch viele andere Schulen in Rüsselsheim mit warmen Mittagessen versorgt, bereitet für die Schülerinnen und Schüler der Sophie-Opel-Schule an fünf Tagen der Woche ein gesundes Mittagessen zu. Die Teilnahme am Mittagessen ist an einem Tag verpflichtend (so genanntes Klassenessen) und an den übrigen Tagen freiwillig. Für das Mittagessen müssen die Eltern ihre Kinder direkt beim Caterer anmelden.

Unser Schulvertrag
Bei der Anmeldung für die Sophie-Opel-Schule wird zwischen der Schule und den Eltern eine Vereinbarung getroffen, in der alle wichtigen Dinge für den Schulalltag geregelt sind.

Schulkleidung
An der neuen Sophie-Opel-Schule ist Schulkleidung Pflicht.

Weitere Infos finden Sie in der Rubrik Schulkleidung.

 

 

Die neue Schule und ihr Name

 

 

 

 

Sophie Marie Opel
*13. Februar 1840 †30. Oktober 1913

Wir wollten, dass die neue Schule von Anfang an einen identitätsstiftenden Namen trägt, auch wenn er zunächst nur vorläufiger Natur gewesen ist.
Am 10.3.2017 stimmten die Stadtverordneten der Stadt Rüsselsheim am Main dem Wunsch der Schulgemeinde zu.
Seit dem führen wir den offiziellen Schulnamen "Sophie-Opel-Schule".

Wir freuen uns, dass uns die Familie Opel ihre Zustimmung gegeben hat, den Namen „Sophie Opel“ führen zu dürfen. Sophie Opel bot sich aus mehreren Gründen als Namensgeberin an: Zum einen ist in Rüsselsheim bislang nur die Helen-Keller-Schule nach einer Frau benannt, zum anderen steht der Name für Innovation, Unternehmensgeist und Tatkraft und hat dabei einen Bezug zur Stadtgeschichte. Erfolgreich in der Männerwelt Sophie Opel war eine Pionierin des Automobilbaus. Sie finanzierte die Anschaffung einer Dampfmaschine für die Werkstatt ihres Mannes Adam Opel und leitete damit die industrielle Massenproduktion ein. Nach dem Tod von Adam Opel wurde Sophie Opel Leiterin des Unternehmens. 1898 begann sie als Erste in Deutschland mit der Serienproduktion von Automobilen. Die herausragende Unternehmerin Sophie Opel war gleichzeitig in hohem Maß sozial engagiert. Sie wurde gemeinsam mit Adam Opel als erstes „Leuchtendes Vorbild“ für das gleichnamige Kunstwerk im Ratssaal des Rathauses ausgewählt. Auch den künftigen Schülerinnen und Schülern dieser Schule wird sie ein Vorbild sein.